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Pressemitteilung, 02.09.2015

Tendenz zur Selbständigkeit branchenübergreifend gebrochen – Vor allem weniger Solo-Selbständige – Zahl der Arbeitnehmer steigt dagegen – Insbesondere jüngere Erwerbstätige nehmen lieber eine abhängige Beschäftigung auf In Deutschland gibt es... mehr

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Pressemitteilung, 02.09.2015

Alternative Antriebe wie Elektro- und Hybridautos und alternative Kraftstoffe wie Flüssig- oder Erdgas spielen noch immer eine geringe Rolle – Politik sollte bei konventionellen Kraftstoffen auf Effizienzverbesserungen drängen, um die CO2-Emissionen zu verringern und den Straß... mehr

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Interview, 02.09.2015

Herr Kunert, wie groß ist der Anteil des weltweiten Ölverbrauchs, der für Kraftstoffe verwendet wird? Bereits derzeit werden weltweit über die Hälfte des Öls für Verkehrszwecke eingesetzt, davon etwa vier Fünftel für den Straßenverkehr, der in... mehr

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Kommentar, 02.09.2015

Die Sparkassen haben sich während der Finanzkrise als sta­bilisierender Faktor erwiesen. Hier gibt es kein „too big to fail“-Problem. Das Geschäft der Sparkassen ist vorwiegend traditionelles Bankengeschäft, nämlich Spareinlagen herein­zunehmen und Kredite an... mehr

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Pressemitteilung, 26.08.2015

Das deutsche Bruttoinlandsprodukt dürfte im dritten Quartal um 0,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal zunehmen. Darauf deutet das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hin. Das Wachstum wird im dritten Quartal damit wohl noch einmal robust... mehr

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von Hella Engerer, Uwe Kunert, in DIW Wochenbericht

Über die Hälfte des weltweiten Ölverbrauchs entfällt auf den Verkehrssektor, insbesondere den Straßenverkehr. Künftig wird der Anteil des Verkehrssektors am Ölverbrauch sogar noch steigen, vor allem aufgrund der zunehmenden Nutzung von Kraftfahrzeugen in Entwicklungs- und Schwellenländern. Auch der Straßengüterverkehr wird an Bedeutung gewinnen. Dabei werden weiterhin Benzin und zunehmend Diesel den Kraftstoffmix dominieren. Eine Trendwende hin zu alternativen Kraftstoffen wie Flüssig- und Erdgas oder alternativen Antrieben wie Elektro- und Hybridautos ist also (noch) nicht in Sicht – trotz einer teilweise massiven Förderung durch die Politik. Diese sollte daher zusätzlich auch auf weitere Effizienzsteigerungen bei konventionellen Kraftstoffen drängen, um die CO2-Emissionen im Straßenverkehr zu senken und dessen Umweltverträglichkeit zu erhöhen. Angesichts seiner besonders umweltschädlichen Emissionen erscheint es zudem ratsam, die Steuerprivilegien für Diesel abzuschaffen.

von Karl Brenke, in DIW Wochenbericht

In den 90er Jahren hatte die selbständige Beschäftigung in Deutschland deutlich zugenommen. Dieser Trend hielt – auch wegen der Förderung von arbeitslosen Existenzgründern – bis 2007 an, danach blieb die Zahl der Selbständigen einige Jahre weitgehend konstant, und seit 2012 nimmt sie sogar ab. Sowohl die langjährige Expansion der selbständigen Beschäftigung als auch die Schrumpfung in jüngster Zeit wurden wesentlich geprägt durch die Entwicklung bei den Solo-Selbständigen, also den Unternehmern ohne Angestellte. Im Gegensatz zum Rückgang der Selbständigkeit ist die Zahl der Arbeitnehmer in den vergangenen Jahren weiter deutlich gestiegen. Divergierende Entwicklungen zwischen selbständiger und abhängiger Beschäftigung zeigen sich in fast allen Wirtschaftszweigen und Altersgruppen. Allein bei den Älteren stieg die Zahl der Selbständigen noch. Ein wichtiger Grund für den Rückgang der selbständigen Beschäftigung ist, dass weniger Selbständige nachwachsen; die Zahl der Gründer hat in den letzten Jahren abgenommen. Angesichts der mittlerweile günstigen Lage auf dem Arbeitsmarkt dürften viele Erwerbstätige einer abhängigen Beschäftigung den Vorzug vor dem Gang in die Selbständigkeit einräumen. Dies mag auch damit zusammenhängen, dass nicht wenige Selbständige, insbesondere viele Solo-Selbständige, nur geringe Einkommen erzielen. Der Anteil der Geringverdiener unter ihnen ist im Zug des Schrumpfungsprozesses seit 2012 kleiner geworden. Auch fällt es Unternehmen bei günstiger Arbeitsmarktlage wohl schwerer, Tätigkeiten an Selbständige auszulagern und dadurch Kosten zu sparen.

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03.09.
PK: Wahrscheinlichkeit von QE Ausweitung, Wachstumsflaute gestiegen. My take:
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03.09.
"Die Politik sollte darüber nachdenken, vor allem die -Steuern zu erhöhen": -Forscher Kunert im Interview:
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Dank billigem : Im Schnitt hat 2015 jeder 100 Euro mehr in der Tasche, so Berechnungen des DIW:
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: Ist Deutschland überfordert? Darüber diskutiert heute ab 22:15 in der -Runde
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02.09.
Weit entfernt von : Zahl der Selbständigen geht seit 2012 zurück - vor allem bei Jüngeren. DIW-Studie:
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